BAG Ökologie-Sitzung vom 13. – 15. Oktober 2017 in Leipzig

Tagungsort: Büro von MdL Claudia Maicher in der Zschochersche Str. 59, 04229 Leipzig – Plagwitz „Raum am Kanal“

Tagesordnung:
Begrüßung + Beschluss der der Tagesordnung,  Vorstellungsrunde

18:00 – 19:15 Uhr
Aussprache über die Ergebnisse der Bundestagswahl sowie die wichtigsten Themen aus den Ländern. Welche Ziele verfolgt die neue Bundestagsfraktion beim Umwelt- und Klimaschutz? Wie weiter Richtung Koalitionsverhandlungen?

19:15 – 20:15 Uhr
Prof. Dr. Felix Ekardt, Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik + Institut für Zukunftsfragen gibt uns einen Input zu „Transformation zur Nachhaltigkeit – integrierte Lösung verschiedener Umweltprobleme.“ – Vortrag + Diskussion

20:30 Uhr gemeinsame Einkehr im hippen Leipziger Westen – Austausch in Kleingruppen
Restaurant Kaiserbad, http://kaiserbad-leipzig.de/

Samstag
10:00 – 11:00 Uhr
verschiedene Formalia: Annahme des letzten Protokolls vom 3. – 5. Mai 2017,
Einrichtung eines neuen Diskussionsverteilers, Homepage-Pflege

11:00 – 12.00
Flächenverbrauch und Konzeption von Verbrauch (Siedlungs- + Verkehrsflächenzunahme) Biodiversität – Verlust von Vogelarten in der Feldflur, statistische Daten, Besprechung der Antworten auf Grüne Bundestags-Anfragen zu Klimawandel und Biodiversität, Konzept der „Grünen Infrastruktur“ (Link einfügen)
Antrag aus Thüringen zum Thema –  Ergebnisse werden über Debattenverteiler verschickt

12:00 – 13:00 Uhr Mittagspause (Essen wird frisch zubereitet geliefert)

13:00 Uhr – 14:00 Uhr
Ilka Dege, i.V. Martin Häusling MdEP zu aktuellen Themen, europäischer Umwelt- + Agrarpolitik (GAP)

Pestizide/Giftstoffe – Konzeption der geplanten Fachtagung und weitere Planung zur Erstellung eines Positionspapiers http://www.grueneliga.de/pestizide.html

Antrag_Wege zur Pestizidreduktion in der Landwirtschaft

20170522_Pestizidreduktionsplan  (Autorenpapier)

14:00 Uhr Prof. Dr. Hermann Ott, Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde + Wuppertal-Institut: Chancen und Erwartungen bei der internationalen Klimakonferenz COP 23 in Bonn, Diskussion zu nachhaltigen Lebensstilen und dem Konzept der Suffizienz

15:30 – 16:30 Uhr Meerespolitik – neues Bundesnaturschutzgesetz erweitert Grundlage für Meeresschutzgebiete (AWZ), Fischerei-Antrag von Philipp Schmagold (vertagt).

Grünes Maßnahmenpaket für Vogel-, Fledermaus- und Insektenschutz: in Schleswig-Holstein: https://antraege.gruene.de/bdk42/GRUeNES-Massnahmenpaket_fuer_Vogel-_Fledermaus-_und_Insektenschutz-38102

Beschlussfassung zu Ökozid-Antrag, Input durch Robert aus Bayern – Antrag Beschlussvorlage Planetare Grenzen Robert Wager(1)

16:30 – 17:00 Uhr Kaffeepause

17:00 – 18:00 Uhr Artenschutz, Vogelschlag bei Windkraftanlagen (Antrag  der Vogelschutzwarten WEA ABschaltung Position VWS 2017), Wolfsschutz und Umgang mit „Problem“- Wölfen  ( Infos zur Wolfspopulation  )

18:00 – 19:30 Uhr
Verständigung über die weitere Jahresplanung für 2018 / Bericht aus den Arbeitsgruppen, zur Zusammenarbeit mit der BAG WHT etc. / BAGen Tagung zu Ländlichen Räumen

19:30 Uhr Weg zum gemeinsamen Abendessen im Umfeld des Barfußgässchens hier: https://goo.gl/maps/KiCoLpZ9e1n preisgünstig sächsisch Essen im Leipziger Zentrum https://romanushof-leipzig.de/ hier im Barockgebäude mit origineller Innenausstattung aus Fässern und Kisten werden sächsische Gerichte serviert. Ich habe für 20:00 Uhr für 15 Personen reserviert.

Sonntag

10:00 – 11:30 Uhr
Forstwirtschaft / Waldumbau, Waldschadensbericht 2017, Bundeswaldinventur, 5% – Wildnis-Ziel u.a. Biodiversitätsfragen, Wissenschaftler der Uni Dresden, Tharandt

11:30 – 13:00 Uhr 
Neue Regelungen zu Tierhaltung von Exoten – Haltung exotischer Wildtiere verbindlich regeln (wurde vertagt). Position übertragen an die BAG vom Länderrat im September 2016. Hierzu eine Stellungnahme von Nicolá Lutzmann: Exoten

Schiffstour durch die Leipziger Auen –  entfällt, dafür:
Vorschlag für abschließende Exkursion: Renaturierungsmaßnahmen in Tagebauten und Auen und Vortrag in der Auenstation durch den Nabu
Treffpunkt: Auwaldstation Leipzig, Schlossweg 11, 04159 Leipzig

15:00 Uhr Vortrag und Impressionen mit Kirsten Krass vom NABU Leipzig
Auwaldstation Leipzig, Schlossweg 11, 04159 Leipzig, Voranmeldung von 5 Leuten, http://www.auwaldstation.de https://www.facebook.com/auwaldstation
Träger ist der Förderverein Auwaldstation und Schlosspark Lützschena e.V. (FAS)
Verkehrsanbindung ÖPNV: ab 13:52 Straßenbahn-Linie 11 bis Lützschena, weiter zu Fuß
https://www.bing.com/maps?q=Schlossweg+11%2c+04159+Leipzig&FORM=HDRSC4

Weitere Planung BAG Öko:
nächste BAG Ökologie zur Agrardemo im Rahmen der Grünen Woche in Berlin vom 19. – 20. Januar 2018

Das BAG-Herbst-Treffen 2018 soll parallel zum Dt. Naturschutztag der BBNen in Kiel im September 2018 stattfinden. Termin ist der 28 – 30. September 2018

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Ernte-Wochenende bei unserer ehemaligen BAG Ökologie-Sprecherin Ursel

in Stäbelow bei Rostock

Zur besten Erntezeit von Kartoffeln und Brombeeren habe ich, wie bei unserer letzten BAG Ökologie-Sitzung besprochen, unsere ehemalige Sprecherin Ursel Karlowski an ihrem neuen Wohnort in der Nähe von Rostock besucht. Ein wunderschön gelegenes Anwesen, umgeben von 40 ha ökologischer Landwirtschaft. Hinter dem Garten schließt sich ein Hektar der Solidarischen Landwirtschaft aus Rostock an. Viele Felder haben Sölle, die von Weiden umstanden sind und meist von Wasserlinsen bedeckt sind. Auch eine Eselin, zwei Ziegen und ein Hund – sowie viele Hühner leben hier.

Ein wunderschöner Spätsommertag auf dem Land!

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Kleine Wasserkraft ermöglichen – Artenschutz beachten

Eine gewässerverträgliche Stromerzeugung aus Wasserkraft

Um den bestehenden Zielkonflikt zwischen regenerativer, klimafreundlicher Energieerzeugung durch Wasserkraft und der Erhaltung oder Wiederherstellung intakter Fließgewässerlebensräume im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes aufzulösen, sind an Bau und Betrieb von Wasserkraftanlagen strenge Maßstäbe anzulegen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ökologie, Hochwasserschutz

25 Jahre Biodiversitätskonvention (Rio 1992)

Anspruch und Wirklichkeit bei der Umsetzung des weltweiten Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt

In der öffentlichen Diskussion wird derzeit viel über das Kyoto-Protokoll und die Ziele des Klimaschutzes diskutiert. Darüber wird häufig vergessen, dass es noch andere internationale Übereinkommen gibt, z.B. zur Erhaltung Biodiversität, ebenfalls eines der Kernthemen grüner Politik.

Der Rückgang der Artenvielfalt und die Schädigung von Ökosystemen ist kein neues Phänomen und nicht auf Deutschland beschränkt. Bereits vor 25 Jahren wurde aufgrund des weltweit zu beobachtenden, alarmierenden Rückgangs der Artenvielfalt und der Schädigung von Ökosystemen das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) erarbeitet und auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro beschlossen. Weiterlesen

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Regenwaldschutz beginnt bei uns

Mit Zertifizierungen allein lassen sich globale Umweltprobleme nicht lösen. Gerade die Debatte um die Verwendung von Palmöl zeigt das immer wieder auf das Deutlichste. Denn auch dort, wo zertifiziertes Palmöl geerntet wird, war vorher Tropischer Wald oder es wurden Nahrungsmittel für die lokale Versorgung angebaut.

Deshalb: Verzicht auf Palmöl-Import! Und was kann jede_r einzelne dafür tun? Beim Einkauf schon auf die Inhaltsstoffe achten: Margarine, Kerzen, Kosmetika  – allzu oft ist Palmöl mit dabei. Doch wer sucht findet auch Alternativen, zum Bsp. die verpackungsarme Variante eines Haarshampoo aus fester Seife.

Viele gute, aktuelle infos auch hier:  https://www.regenwald.org/

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Grüne + Glyphosat-Sternstunde im Bundestag

Die Grünen haben am vergangenen Do. (12.5.16) das Thema erneute Zulassung von Glyphosat für weitere 9 Jahre ins Plenum des Deutschen Bundestages gebracht. Sie haben eine Sofortabstimmung verlangt, da sich Deutschland für die Abstimmung im Ständigen Ausschuß am 18.+19.5.16 in Brüssel verhalten muss. Die Regierungskoalitionen haben eine Abstimmung abgelehnt und den Antrag stattdessen in die Fachausschüsse verwiesen.

Es war dennoch eine Sternstunde des Bundestages, da die Parlamentarier ihre eigene Macht und Verantwortung reflektieren mussten. Es ist schon verrückt, hierzulande wird Glyphosat nicht nur auf öffentlichen Flächen und in privaten Gärten angewandt (Handelsname z.B. Roundup, es gibt EU-weit 95 Handelsbezeichnungen für 470 Anwendungsgebiete), es wird auch über die erntereifen Felder versprüht, damit das ausgetrocknete Getreide dann einfacher einzubringen ist. Das Stroh ist dann allerdings durch die Glyphosatrückstände unbrauchbar. Weiterlesen

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Baumerhalt stoppt Klimawandel

Der Wald als Empfehlung einer klimaangepassten Landnutzung
Wälder sind eine wichtige Komponente des Kohlenstoffkreislaufs der Erde. So lassen sich die Ruhephasen der Laubbäume im Winter der nördlichen Hemisphäre deutlich an den Jahresschwankungen der CO2-Konzentration der Erdatmosphäre ablesen. Die Menge des Kohlenstoffdioxids nimmt seit der Industrialisierung stetig zu. Sie ist mit 0,04 % Volumen-Anteil in der Atmosphäre ein wichtiger Verursacher des Treibhauseffektes. Der durch die Photosynthese der Pflanzen zunehmende Sauerstoff macht dagegen fast 21 % der Homosphäre aus. Weiterlesen

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Landwirtschaftsklausel abschaffen

Die Privilegierung der Landwirtschaft gehört abgeschafft. Es gibt haufenweise Brunnen, die in Deutschland dicht gemacht werden müssen, da dort Herbizidrückstände zu finden sind.

Diese Biodiversitätsschäden werden nicht als solche beziffert und müssen von der Allgemeinheit, also vom Steuerzahler, getragen werden. Eine Umwelthaftung für die unmittelbaren Verursacher gibt es nicht. Schließlich sind die angewendeten Mittel alle in recht aufwändigen Verfahren zugelassen. Da man den Landwirten keine unsachgemäße Anwendung nachweisen kann, werden die Anwender der Herbizide auch nicht zur Rechenschaft gezogen.

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Klimaschutz

Klimakonferenzen fanden früher in Bonn statt, Paris ist 2015 dran. New York im September 2014 dient dessen Vorbereitung. Einmal wieder geht es in New York darum Verhandlungen vorzubereiten, damit die Inselstaaten nicht untergehen. Eine Frage der globalen Solidarität.

Für die Deutsche Bundesregierung ist der Klimaschutz keine Chefsache – Merkel fährt nicht hin. Dies wird nicht nur von Grünen, auch von den Naturschutzverbänden kritisiert. Weiterlesen

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Naturschutz

Vogel-Richtlinie (VRL)

Flora-Fauna-Habitat (FFH)
Anhang I: Lebensräume

Meeres-Schutz-Richtlinie (MSRL)

Naturschutz-Gebiets-Verordnung (§ 34 BNatSchG) Weiterlesen

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