Mai Exkursion zu Kröten, Fröschen und dem Welterbe in Kassel

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Bei unseren beiden Exkursionen war vom Laubfrosch über Kreuzkröten + Molchen und dem UNESCO Weltkulturerbe im Bergpark Wilhelmshöhe alles dabei, was man sich für eine Mai-Sitzung als Öko nur wünschen kann. Dank auch unserem Europaabgeordneten Martin Häusling und der Bundestagsabgeordneten Dr. … Weiterlesen

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Flüsse und Seen jetzt schützen!

„Flüsse und Seen sind Schwerpunkt des Artenreichtums, übernehmen wichtige Aufgaben für Hochwasserschutz und Wasserqualität und haben hohe Bedeutung für Erholung und Tourismus.
Deutschland hat sich verpflichtet, allerspätestens bis 2027 einen guten ökologischen Zustand für unsere Gewässer zu erreichen. Von der neuen Bundesregierung braucht es mehr Raum für Flüsse statt leerer Versprechen. Dafür braucht es endlich konkrete Schritte, wie eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft, die zu viel Gift und Dünger einsetzt und mehr Raum für natürliche Ufer und Auenwälder.“
Dies erklären Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin, und Dr. Bettina Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin anlässlich der BUND Kampagne „Rette unser Wasser“
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…und noch mehr zum Meer

Unsere Meere sind der größte Lebensraum der Erde. Sie sind die Schatzkammern der Artenvielfalt und von unschätzbarem Wert für uns alle. Dennoch vergiften wir sie täglich und wir müllen sie bis in die Arktisregion zu. Der Meeresatlas der Boell-Stiftung von 2017 beleuchtet die Problematik umfassend. Die Konsequenzen zeigen sich überdeutlich: mittlerweile treiben riesige Müllstrudel im Meer, Meerestiere verenden qualvoll am verschluckten Plastik.

Bereits Mitte des Jahrhunderts könnte es mehr Plastikmüll als Fische in den Ozeanen geben,  so die Prognose von UN-Generalsekretär Guterres auf der UN-Meereskonferenz im Juni 2017.

Die Bundestagsfraktion der Grünen hat neben einer Reihe von Anträgen bereits im Mai 2017 einen Aktionsplan Meeresschutz vorgelegt.

Die BAG Ökologie wird sich diesem Thema im Mai in Kassel sowie nochmals Ende September in Kiel annehmen.

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Freiwillige Partnerschaftsabkommen im internationalen Holzhandel

Die Wälder der Erde sind von unschätzbarer Bedeutung. Deshalb spielen Wälder in vielen internationalen Prozessen eine große und von Deutschland forcierte Rolle. Wegen der  vielfältigen Funktionen von Wald für Mensch, Natur und Umwelt, wie beispielsweise zum Schutz des Klimas, zum Erhalt der Biodiversität oder zur Bekämpfung der Armut, unterstützen Deutschland und die Europäische Union die Verwendung und den Import nachhaltig erzeugten Holzes weltweit durch verschiedene Abkommen.

„Mit dem Ziel, die Entwaldung durch den illegalen Holzhandel zu stoppen, wurden verschiedene Instrumente entwickelt: beispielsweise das REDD+ Rahmenwerk,
die European Timber Regulation (EUTR) und freiwillige Partnerschaftsabkommen
(Voluntary Partnership Agreements; VPAs), Abkommen zwischen
Holz exportierenden Ländern und der EU.
Nichtregierungsorganisationen üben jedoch an verschiedenen Punkten Kritik und ziehen in Zweifel, ob die Ziele mit diesen Instrumenten erreicht werden können,“ so die Vorbemerkung der Fragesteller, allen voran Steffi Lemke MdB.

Die Antwort der Bundesregierung hier als pdf.

Zum Thema Waldschutz gibt es beim Europäischen Grünen Parteitreffen vom 18.-20. Mai 2018 in Antwerpen eine Resolution „European forest protection„, die sich den Prinzipien nachhaltiger Waldbewirtschaftung verschreibt und zur Erhöhung einer rationellen Holzverwendung aufruft. Aus dem aktuellen Anlass einer weiterhin drohenden Zerstörung des  Białowieża Urwaldes in Polen wird zu Zurückhaltung beim Holzeinschlag aufgerufen.

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Wir haben die Meere innerhalb einer Generation mit Plastik zugemüllt

Unser Grüner Co-Vorsitzender Robert Habeck und auch Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, plädieren für eine Plastiksteuer. Diese hätte eine Lenkungswirkung, würde Alternativen zum Plastik fördern und damit Müll im Meer vermeiden. Gleichzeitig könnte eine Plastiksteuer Einnahmen auf Ebene der EU generieren, die für die Kohäsionspolitik nach dem Brexit dringend notwendig sind.

Allerdings will Oettinger eine Besteuerung am Lebensende des Produktes, die nicht auf die Reduzierung der Stoffströme setzt. Künftig sollen die Mitgliedstaaten für jedes Kilogramm Verpackungsmüll aus Plastik, das nicht wiederverwertet wird, 80 Cent an die EU zahlen.

Einen echten Lenkungseffekt hätte hingegen die Abschaffung der bestehenden Plastik-Subvention, wie das Forum Ökologisch-Soziale Martkwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion in einer Studie ermittelt hat. Denn bisher ist die Verwendung von Rohöl in der gesamten Kunststoffproduktion (nicht nur bei der Plastiktüte)  steuerbefreit. Es bräuchte also eine Ausweitung der Energiesteuer, wie sie bei der energetischen Nutzung von Heizöl und Kraftstoffen europaweit erhoben wird, auf Rohöl. Durch die bisherige Steuerfreiheit – also Vergünstigung – der stofflichen Nutzung von Rohöl entgehen dem deutschen Staat ca. 780 Mio. Euro pro Jahr, so das FÖS. Das führt gleichzeitig zu einem gewaltigen Wettbewerbsvorteil von Plastik gegenüber anderen Materialien.  Zur Studie des FÖS

Und noch ein interessanter Artikel aus dem Manager Magazin zum Kampf gegen den Plastikmüll: Super-Enzym frisst PET-Flaschen  .

Und hier der noch etwas vorsichtige Entwurf für eine Resolution zur Plastikreduktion der Europäischen Grünen Partei EGP, der bis zum 11.5.  mit Eingaben nachgeschärft werden kann und der beim EGP Council in Antwerpen, 18 – 20 May 2018 beschlossen werden soll.

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Strategien zum Umgang mit dem Wolf

Der Wolf steht nicht für Wildnis. Es ist das erste Tier dass der Mensch domestiziert hat. Auch der wilde Wolf kann sich hervorragend an die menschliche Umgebung anpassen, beispielsweise an degradierte Bergbaufolge-Landschaften. Neue Reviere werden vom Wolf überall erschlossen, Wanderungen junger Rüden von über 500 km sind keine Seltenheit.
Das Bundesamt für Naturschutz hat bereits 2009 in einer Biotopeignungs-Karte potentielle Lebensräume für bis zu ca. 440 Wolfsrudel in Deutschland ausgemacht. Tendenz steigend. Das aber bringt den Wolf immer stärker in die Konkurrenz zum Menschen, zu allererst mit Herdentier-Haltern, seien es nun Schäfer oder Mutterkuh-Züchter. Eine bürokratiearme, schnelle und angemessene Entschädigung ist das Mindeste, was wir zur gemeinsamen Koexistenz von Nutztierhaltern und wildlebenden Wölfen brauchen.

Hier der Vortrag von Dr. Markus Rösler, MdL Baden-Württemberg

Wolf-Vortrag-BAG-Ökologie_20-1-2018

Antrag der Grünen Bundestagsfraktion: 1801_Antrag_Rueckkehr_Wolf_F27-18
Position der Naturschutz- und Jagdpolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen der Grünen: Wolfs-Resolution-Grüne-MdL-Naturschutz-23-1-2018

Unsere Diskussion zum Umgang mit dem Wolf: 180120_Protokoll BAG Ökologie_Wolf

Häufige Fragen und Antworten zum Wolf (Dr. Markus Rösler):  Arten-Säuger-Wolf-FAQs-MR-31-1-2018

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Insektensterben – Krefeld-Studie und Möglichkeiten für mehr Naturschutz

Referat von Jochen Goedecke, NABU Landesverband Ba-Wü, Referent für Landwirtschaft

Hier zum Download: 2018-01-19 Berlin Präsentation Insektensterben

Die Vortragsinhalte und unsere anschließende Diskussion haben wir im Protokoll festgehalten: 180216_Protokoll BAG Ökologie_TOP Insekten

 

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Winter-Exkursion: nachhaltiges Bauen, Regenwasserbewirtschaftung und die Idee der Gemeinschaft

Globales Denken und lokales Handeln sind in der UfaFabrik zur gebauten Realität in Berlin-Tempelhof geworden. Nach unserem dreitägigen BAG-Öko Wintertreffen parallel zur Internationalen Grünen Woche in Berlin erkundeten wir unter Leitung von Marco Schmidt, TU Berlin/BBSR und Werner Wiartalla, UfaFabrik die Ökoprojekte und die Anlagen zur dezentralen Energiebewirtschaftung vor Ort.

Weiterführende Links:

http://www.gebaeudekuehlung.de
http://www.phasenwechsel.com

Zwei weitere Links zu Pestiziden in Baumaterialien und zur Biomassenutzung Holz im Protokoll der BAG Tagung. Kontakt zum Thema: marco.schmidt[at]tu-berlin.de

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Erwiderung an den Bauernverband

Als Reaktion auf die Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes mit der Forderung zur Bekämpfung der afrikanischen Schweinepest, die Zahl der Wildschweine in Deutschland aufgrund drohender finanzieller Schäden, um 70% zu reduzieren, gibt die  BAG Ökologie folgendes  zu bedenken:

Die industrielle Massentierhalung ist ursächlich für die vom Bauernverband befürchteten finanziellen Schäden bei einer befürchteten Infektion mit der afrikanischen Schweinepest.
Sie erzeugt bereits jetzt volkswirtschaftlichen Kosten in Milliardenhöhe:  Weiterlesen

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Verringerung der klimawirksamen Emissionen in Deutschland durch Moorschutz

Beschluss der BAG Ökologie vom 20. Januar 2018 auf Grundlage eines veränderten  Autorenpapiers von Christof Martin (SH), Andreas Müller (NRW), Ralf Gros (NDS)

Hier der beschlossene Antrag zur Wiedervernässung von entwässerten Moorböden zum Download 180120_BAG_Oekologie_Moorschutz_Beschluss

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